Schnelle Lachspfanne in Fenchel an Buchweizenflocken1 Minuten Lesezeit

Es ist Freitag, es soll Fisch geben und es soll schnell gehen. Dafür ist die Lachspfanne bestens geeignet.  Auftauen, klein schneiden, in die Pfanne hauen …

Schnelle Lachspfanne in Fenchel an Buchweizenflocken

Zusammenstellung: ca. 50 % Fleisch, ca. 30 % Kohlenhydrate, ca. 20 % Gemüse
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Gesamtzeit: 15 Minuten
Tagesration für: 10 kg Körpergewicht

Zutaten

  • 125 g Lachsfilet
  • 75 g Buchweizenflocken, eingeweicht
  • 50 g Fenchel

Anleitungen

Für die (teilweise) Rohfütterung

  • Buchweizenflocken in Wasser einweichen.
  • Fenchel putzen, klein schneiden, in den Mixer geben und klein raspeln, bzw. fein pürieren.
  • Lachs in Stücke schneiden.
  • Alle Zutaten auf die gewünschten Mahlzeiten aufteilen. Ergänzungen erst kurz vor der Fütterung zugeben.

Die gekochte Variante

  • Buchweizenflocken in Wasser einweichen.
  • Fenchel putzen, klein schneiden, Lachs in Stücke schneiden. Lachs und Fenchel mit etwas Öl und Wasser ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze garen.
  • Fisch/Fenchel-Mix und Buchweizenflocken auf die Mahlzeiten aufteilen. Ergänzungen kurz vor der Fütterung zugeben.

Infos zu den Zutaten:

Tipp: Man muss wirklich nicht immer das „Burner-Menü“ kreieren. Es tun oft auch ganz einfache Sachen und wenn man abwechslungsreich füttert, darf es gerne auch einfach mal nur EIN Gemüse sein. Fenchel ist bei vielen Hunden übrigens sehr beliebt, wegen dem intensiven Geschmack.

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FAQ zu den Rezepten:

Der Gedanke, dass in einer Mahlzeit alle Nährstoffe enthalten sein müssen, kommt aus der Futtermittelindustrie und ist mit natürlichen Nahrungsmitteln nicht umsetzbar. Eine ausgewogene Ernährung stellt sich über einen längeren Zeitraum und auch durch eine abwechslungsreiche Fütterung ein.

Damit manche Nährstoffe ausreichend zur Verfügung gestellt werden können, ist es nötig, einige Ergänzungen zu füttern. Die in den Rezepten aufgeführten Ergänzungen sind nur Vorschläge und können entsprechend variiert werden. Mehr Infos zu den einzelnen Nährstoffen kannst du HIER nachlesen.

Besonders beachtet werden sollte immer die Versorgung mit Calcium, Vit. D, essentiellen Fettsäuren und die Jodversorgung. Calcium deckt man z. B. mit Eierschalenpulver, Austernschalenpulver, Knochen oder Knochenmehl ab, als Vit. D. - Quelle eignet sich Dorschlebertran, Jod ist in Seealgen enthalten und die essentiellen Fettsäuren sind u. a. in Fisch- und Pflanzenölen enthalten. Man kann aber - abgesehen von den Ölen - auch sogenannte Komplettergänzungen füttern, wie beispielsweise diese hier.

Die Nahrungsmittel verändern sich durch Verarbeitungsprozeße unterschiedlich. Fleisch verliert z. B. je nach Qualität mehr oder weniger Wasser. Die angegebenen Mengen sind immer die Mengen, die gefüttert werden. Wenn man Fleisch kochen möchte, muss vorab eine größere Menge veranschlagt werden. Bei Reis ist es anders herum, dieser nimmt Wasser auf und wird schwerer. Am Anfang muss man da ein bisschen rumprobieren und natürlich lieber einmal eine größere Menge zubereiten (Reste kann man ja aufbewahren) als zu wenig. Im Laufe der Zeit stellen sich aber Erfahrungswerte ein und man weiß in etwa, wie viel man zubereiten muss, um die entsprechenden Mengen zu bekommen.

Nein, auch hier muss man individuell entscheiden, ob die berechneten Mengen auf den eigenen Hund passen. Man kann oft eine Futtermenge von 2-4 % des jeweiligen Körpergewichtes unterstellen. Kleine Hunde benötigen mehr, große Hunde weniger. Die Rezepte hier sind mit 2,5 - 3 % vom Körpergewicht berechnet, um eine ungefähre Mitte zu finden. Aber jeder lebt anders, die Aktivitätsgrade sind unterschiedlich und auch jeder Stoffwechsel ist anders. Faktoren wie z. B. Kastration spielen eine Rolle.

Stellt man die Ernährung um, sollte man in der ersten Zeit immer das Gewicht im Auge behalten und bei ungewollten Abweichungen die Mengen entsprechend anpassen. Bei Hunden in besonderen Lebensstadien, wie z. B. Welpen, alte oder auch kranke Hunde, sollte ebenfalls sehr individuell über Menge und Zusammensetzung entschieden werden. Falls die Menge für den Hund nicht ausreichend ist, sollten nicht einzelne Komponenten, sondern die Gesamtmenge erhöht werden.

Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf an Proteinen gut ab, ohne dass der Fleischanteil zu hoch ist. Warum ich zu einem niedrigeren Fleischanteil tendiere, kannst du HIER in den Grundsätzen vom Clean Feeding nachlesen. Wie man ganz einfach Rationen gestalten kann, kannst du HIER nachlesen.

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5 Kommentare

  1. Liebe Anke, ehem ich bei dem Rezept 75g Buchweizenflocken und füge dann das Wasser zum Einweichen hinzu? Ansonsten wäre es je nach Wasserzugabe ja schwierig, das Gewicht einzuschätzen…
    Liebe Grüße
    Stefanie

    • Liebe Stefanie,

      die Mengen sind immer für die fertige Komponente gedacht. Daher steht oben bei den Zutaten ja „75 g Buchweizenflocken, eingeweicht“ 😀

      Liebe Grüße, Anke

      • Ja, so hörte es sich für mich auch an, aber je nachdem, wieviel Wasser ich zum Einweichen nehme, hat der Hund doch dann weniger Nahrung, als wenn ich weniger Wasser nehme🤔weil ich das Wasser ja mit wiege …oder nehme ich grundsätzlich die doppelte Menge? Wenn ich das z.B. bei Haferflocken mache, und die in der doppelten Menge koche, werden die viel zu fest. Ich finde es so schwierig, wieviel der Hund an trockenen Flocken eigentlich bekommen soll. Liebe Grüße Stefanie

        • Hallo liebe Stefanie,

          du musst dir das Leben nicht so schwer machen 😀 . Denk immer daran: auch die errechneten Futtermengen sind im Endeffekt reine Schätzwerte für deinen individuellen Hund. Mit der Zeit, wenn du das ein paar mal gemacht hast, wirst du wissen, wie du mischen musst für die richtige Konsistenz. Bei Haferflocken nimmt man als Beispiel immer etwa die dreifache Menge an Wasser wie man Haferflocken hat für die sogenannten „Overnight-Oats“. Wenn du das Futter von deinem Hund umstellst, empiehlt es sich, den Hund eine Weile regelmäßig zu wiegen. So merkt man, falls die Menge nicht passt und kann korrigieren. Auch wichtig: auf ein Sättigungsgefühl kann man bei Hunden nicht bauen, da sie das eher nicht haben und sich leicht überfressen können 😀

          Liebe Grüße, Anke

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