10 gesunde Nahrungsmittel für den Hund

Jeder kennt den Spruch: „Du bist was du ißt!“. Wie fit und gesund der Organismus ist, hat auch viel mit den Nahrungsmitteln zu tun, die man ißt. Das gilt natürlich auch für den Hund. Gesunde Nahrungsmittel spielen auch für den hündischen Organismus eine große Rolle. Sie liefern eine Menge gute Nährstoffe, die dem Körper ermöglichen, seinen vielen Funktionen bestmöglich nachzukommen.

Im Folgenden findest du 10 gesunde Nahrungsmittel, die auch den Hund mit vielen guten Nährstoffe versorgen können.

Vier gesunde tierische Nahrungsmittel (auch) für Hunde

1. Fleisch

Fleisch ist für Hunde – wie auch für Menschen – sehr gesund. Es enthält eine optimale Zusammenstellung von essentiellen Aminosäuren für den tierischen Organismus. Die biologische Wertigkeit von tierischem Eiweiß ist sehr hoch, das heißt, der Hund kann das Eiweiß sehr gut verwerten. Für eine gute Nährstoffversorgung ist eine Abwechslung von 2-3 Tierarten empfehlenswert. Auch das Tier von dem das Fleisch stammt sollte möglichst artgerecht und somit nährstoffreich ernährt worden sein. So liefert das Fleisch eine optimal Zusammenstellung vieler guter Nährstoffe.

Im Fleisch steckt natürlich noch mehr drin, außer den Proteinen. Auch viele Mineralstoffe und Vitamine sind im Fleisch enthalten. In Fleisch aus Massentierhaltung sind jedoch auch potentiell schädigende Stoffe wie Rückstände von Medikamenten, Hormone, etc. enthalten, welche den Organismus belasten können.

Empfehlung: Füttere hochwertiges Fleisch, das von artgerecht gehaltenen Tieren stammt. Dafür darf es ruhig etwas weniger sein, als die oft genannten 70-80% Fleischanteil. Variiere am besten zwischen 2-3 verschiedenen Tierarten, so deckst du ein breites Spektrum verschiedener Nährstoff-Zusammensetzungen ab. Achte auf den Fettanteil, am besten ist es beim gesunden Hund, einen mittleren Fettgehalt zu wählen, der um die 12-15% liegt. Ist der Hund krank, kann es sinnvoll sein, einen niedrigeren Fettgehalt zu wählen, bei manchen Erkrankungen ist aber auch ein hoher Fettanteil sinnvoll.

2. Kefir

Mittlerweile hat es sich rumgesprochen, wie wichtig die Darmbakterien für die Gesundheit sind. Darmsanierungen sind aktuell voll im Trend. Im Darm befindet sich der größte Teil des Immunsystems und die Darmflora mit ihren vielen Bakterien spielt dabei eine immens wichtige Rolle. Kefir enthält viele solcher wichtigen, probiotisch (= für das Leben) wirkenden Keime und gilt deshalb als das „Getränk der Hundertjährigen“.

Neben den Milchsäurebakterien enthält Kefir auch Kalzium, Eisen, Jod, und B-Vitamine. Die meisten Hunde finden Kefir ausgesprochen lecker. Buttermilch hat ähnlich gute Eigenschaften.

Empfehlung: Man kann das Futter mit Kefir oder Buttermilch sehr gut und einfach aufwerten. Schon eine kleine Menge, die regelmäßig gegeben, reicht aus, um die positiven Eigenschaften dieser angesäuerten Milchprodukte zur Verfügung zu stellen. Entweder gibt man solche Milchprodukte zusätzlich, oder man ersetzt auch mal den Fleischanteil.

3. Lachs

Fisch enthält zunächst einmal natürlich – wie Fleisch – viele gute Proteine. Auch hier findet man eine gute Zusammensetzung der benötigten Aminosäuren. Aber der Lachs kann noch mehr. Da der Lachs in kalten Gewässern wohnt, ist er durch eine dicke Fettschicht vor der Kälte geschützt. Diese Fettschicht enthält einen großen Anteil der ausgesprochen guten Omega-3-Fettsäuren. Die Omega-3-Fettsäuren haben eine Reihe guter Eigenschaften, so liefern sie Bausteine für das Gehirn, verbessern Hirnleistung und Lernfähigkeit, wirken gefäßerweiternd, entzündungshemmend, blutdrucksenkend, immunstimulierend und noch einiges mehr.

Empfehlung: Auch der Hund darf gerne 1-2-mal die Woche Fisch fressen. Dabei sollte man der Umwelt zuliebe auf die Qualität achten. Hierbei kann der Fischratgeber von Greenpeace eine gute Unterstützung sein.

4. Eier

Eier sind zunächst einmal eine weitere ideale Eiweißquelle. Als tierische Proteinquelle liefern sie dem Hunde neben Fleisch eine weitere Möglichkeit für die optimale Aufnahme der benötigten Aminosäuren. Daher kann die regelmäßige Fütterung von Eiern dazu beitragen, den Fleischanteil etwas zu verringern, um die hohen Kosten für hochwertiges Fleisch aufzufangen. Allerdings sollte man auch hier natürlich auf die Quelle achten. Eier von artgerecht gehaltenen Hühnern sind zum einen reicher an Nährstoffen, zum anderen ist vor allem eine Käfighaltung der Hühner nicht vertretbar und sollte daher auch nicht durch den Kauf der Eier unterstützt werden.

Eier liefern noch viele weitere Nährstoffe, sie enthalten Fette (Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren), B-Vitamine und Vit. A, E und K, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Kalium, Schwefel, Zink, Kupfer, Mangan und auch Jod. Hervorzuheben ist außerdem der Gehalt an Biotin im Eigelb.

Empfehlung: Je nach Größe des Hundes kann man dem Hund gerne 1-2-mal die Woche ein Ei, am besten gekocht (das flüssige Eiweiß enthält den Biotinkiller Avidin, welches durch Erhitzung aber deaktiviert wird) zum Futter geben. Der Fleischanteil kann dann einfach um die entsprechende Menge verringert werden.

Sechs gesunde pflanzliche Nahrungsmittel (auch) für Hunde

1. Brokkoli

Wenn es um gesunde Nahrungsmittel geht, darf der Brokkoli nicht fehlen. Brokkoli gilt unter den deutschen Gemüsesorten als Spitzenreiter. Dies betrifft sowohl seine gesunden Inhaltsstoffe, als auch seine Beliebtheit. Er weist viele Vitalstoffe auf, enthält u. a. Calcium, Magnesium, Eisen und einen recht hohen Anteil Vitamin C. Sein herausragender Inhaltsstoff sind aber die Isothiocyanate, welche für ihre krebshemmenden Eigenschaften bekannt sind. Diese Isothiocyanate regen Enzyme an, die die Körperzellen entgiften und potenziell krebserregende Substanzen entschärfen.

Brokkoli ist also eine gute Futterkomponente zur Krebsprävention. Mittlerweile ist Krebs bei Hunde leider Todesursache Nr. 1. Wie bei allen Kohlsorten sollte man allerdings nicht zu große Mengen auf einmal füttern, da es sonst zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen kann, wie z. B. Blähungen.

Empfehlung: Brokkoli hat hier in Deutschland Saison von Juni bis in den Oktober. Zusammen mit anderen Gemüsesorten kann man ihn während dieser Zeit in kleinen Mengen ruhig mehrmals wöchentlich füttern. Das Gemüse sollte geschreddert, püriert oder auch mal gegart gefüttert werden, damit der Hund die Nährstoffe daraus verwerten kann.

2. Petersilie

Die Petersilie ist eins der beliebtesten Küchenkräuter. Sie wird sehr häufig genutzt und es lohnt sich durchaus, auch dem Hund immer mal einen Esslöffel (bei sehr kleinen Hunde reicht 1 TL) voll in den Gemüsemix zu geben. Petersilie ist reich an Vit. C, enthält viel Beta-Carotin (Vorstufe von Vit. A), sowie Vit. E, viele B-Vitamine, Vit. K und auch Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder auch Zink.

Die Farbe lässt erkennen, dass Petersilie einen hohen Anteil Chlorophyll enthält, das eine blutreinigende Wirkung hat und Leber und Nieren unterstützt. Die enthaltenen ätherischen Öle sollen u. a. krebshemmende Eigenschaften haben.

Sehr bekannt ist auch seine geruchsbindende Eigenschaft, der Konsum von Petersilie kann sich daher positiv auf Körper- und Maulgeruch auswirken. Hierbei sollte man allerdings bedenken, dass schlechter Geruch immer eine Ursache hat, wie z. B. eine Überlastung des Organismus mit Schadstoffen.

Empfehlung: 2-3 mal die Woche, je nach Größe des Hunde 1 TL-1 EL mit dem Gemüse pürieren und füttern. Nicht bei schwer nierenkranken Hunden anwenden wegen dem hohen Kalium-Gehalt.

3. Chicorée

Chicorée gehört zur Familie der Korbblütler und wird hier bei uns meist roh im Salat verzehrt. Man kann ihn aber auch gegart essen, wie es die Franzosen, Holländer und Belgier meist tun. Auch für den Hund eignet sich sowohl die rohe als auch die gegarte Variante.

Chicorée enthält viele Nährstoffe, wie z.B. ziemlich viel Beta-Carotin, die Vorstufe von Vit. A, sowie Kalium, Calcium, Magnesium, B-Vitamine, Vit. C und auch Folsäure. Der etwas bittere Geschmack ist ein Zeichen für den Gehalt von Bitterstoffen, die eine unterstützende Wirkung auf den Verdauungstrakt haben. Sie erleichtern die Arbeit vom Magen, regen die Speichel- und Magensaftproduktion an, unterstützen Galle, Bauchspeicheldrüse und Leber, regen die Darmperistaltik an. Da sie die Entgiftungsfunktionen des Körpers unterstützen, helfen sie dem Organismus auch, Schadstoffe loszuwerden.

Empfehlung: besonders wenn Erkrankungen des Verdauungstraktes bestehen, kann die regelmäßige Fütterung von Chicorée im Gemüsemix eine gute Unterstützung sein. Natürlich kann aber auch der gesunde Hund bei einer abwechslungsreichen Fütterung von den positiven Eigenschaften des Chicorées profitieren.

4. Mangold

Lange vom Spinat verdrängt, kehrt der Mangold jetzt wieder zurück auf unseren Speiseplan. Auch unseren Hunden hat das Gemüse mit der weit zurückreichenden Geschichte (Berichten zufolge soll Mangold bereits um Christi Geburt im Mittelmeerraum bekannt gewesen sein) ziemlich viel zu bieten.

Mangold enthält viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und besonders viel Eisen. Sein Anteil an Beta-Carotin ist beträchtlich, außerdem enthält er B-Vitamine, Vit. E, C, K und auch Folsäure.

Auch als Heilpflanze hat Mangold sich einen Namen gemacht und kann helfen, einen trägen Darm wieder flotter zu machen. Er unterstützt die Verdauungstätigkeiten und kann sich bei Unruhe oder Nervosität günstig auswirken.

Aufgrund seines relativ hohen Gehalts an Oxalsäure (bindet Calcium!) sollte Mangold nicht in großen Mengen gefüttert werden. Allerdings enthält Spinat deutlich mehr Oxalsäure.

Empfehlung: Mangold kann in kleinen Mengen ebenfalls den sommerlichen Gemüsemix 2-3-mal wöchentlich bereichern. Saison hat er etwa von Juni bis September.

5. Haferflocken

Haferflocken sind ein wahres Powerfood. Sie enthalten viele gute Nährstoffe wie z. B. Eiweiß, viele B-Vitamine, Magnesium, Zink, Eisen, Mangan und natürlich Kohlenhydrate. Ihr Anteil an Ballaststoffen ist recht hoch, was Haferflocken als gutes Futter für die Darmbakterien auszeichnet.

Roh oder gekocht?

Füttert man sie als gekochten Haferbrei, liefern sie resistente Stärke, einen wertvollen Ballaststoff. Aus resistenter Stärke bilden die Darmbakterien kurzkettige Fettsäuren, wie z. B. Butyrat (Buttersäure), welche sehr wichtig für die Darmgesundheit sind. Buttersäure liefert den Darmzellen Energie, wirkt gegen Entzündungen und beeinflusst auch den pH-Wert, wodurch sie ein besseres Darmklima für die guten Bakterien fördert.

Aber auch einfach roh sind Haferflocken super, sie enthalten dann den Ballaststoff FOS (Fructooligosaccharide), welcher ebenfalls guten Darmbakterien als Nahrung dient, die Darmbarriere stärkt und  die Aufnahme von Calcium und Magnesium fördert. Rohe Haferflocken müssen nicht einmal eingeweicht werden, wie das bei anderen Getreideflocken der Fall ist.

Haferflocken machen glücklich!

Haferflocken können die Produktion von Serotonin anregen, weshalb sie  auch als Stimmungsaufheller gelten. Zum einen hat das mit den enthaltenen Kohlenhydraten zu tun, welche für die Bildung von Insulin sorgen und damit Tryptophan unterstützen. Tryptophan wird benötigt, um das Glückshormon Serotonin zu bilden. Die Ballaststoffe unterstützen wie schon erwähnt den Darm, dieser ist eng mit dem Gehirn verbunden über die Darm-Hirn-Schranke. Die Bildung, bzw. Aufnahme der Aminosäure Tryptophan findet im Darm statt und wird durch die richtige Bakterienbesiedlung gefördert. Die Ballaststoffe in den Haferflocken tragen so mit dazu bei, dass die Aufnahme von Tryptophan besser klappt. Die enthaltenen B-Vitamine und auch Magnesium wirken sich ebenfalls positiv auf die Stimmung aus.

Haferflocken wurden ausgezeichnet!

2017 wurde Hafer als Arzneipflanze des Jahres ausgezeichnet. U. a. wirken die beim Kochen von Haferflocken entstehenden Schleimstoffe beruhigend auf eine gereizte Magenschleimhaut. Deshalb können Haferflocken auch gut bei einem empfindlichen Verdauungstrakt eingesetzt werden.

Hafer enthält eigentlich kein Gluten, kann aber durch Kontamination mit anderen Getreidearten während der Produktion Spuren davon enthalten. Wer aufgrund der aktuellen „Mode“ Gluten meiden möchte, kann auch auf Gluten-freie, dafür dann natürlich etwas teurere, Haferflocken zurückgreifen.

Empfehlung: Haferflocken können einfach roh unter das restliche Futter gemischt, eingeweicht in Wasser oder als gekochter Haferbrei (unbedingt abkühlen lassen, damit sich die resistente Stärke bilden kann) gefüttert werden. Die in den Haferflocken enthaltenen Ballaststoffe sind hilfreich für eine gut funktionierende Verdauung und unterstützen das Immunsystem, den Darm und auch die Leber. Sie liefern natürlich Energie, jedoch steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an, was z. B. im Hinblick auf Diabetes positiv zu werten ist. Außerdem füllen sie den Magen und sättigen gut, was bei einem Hund, der Gewicht verlieren soll, hilfreich sein kann.

6. Nüsse und Samen

Manche Hunde finden Nüsse so lecker, dass sie diese sogar in mühevoller Kleinarbeit knacken und aushöhlen. Mir ist einmal im Keller ein Beutel mit Walnüssen runter gefallen. Ich habe sie nicht aufgehoben, sondern für die Hunde liegenlassen. Wenn ich dann mehrmals wöchentlich in den Keller ging, um Wäsche zu waschen, haben meine Hunde mich gerne begleitet, um sich über die auf dem Boden liegenden Nüsse herzumachen.

Aber nicht nur Walnüsse, auch andere Nussarten und auch Samen sind gesunde Nahrungsmittel und können den Speiseplan des Hundes bereichern. Sie liefern viele Nährstoffe wie B-Vitamine, Vit. A, C, D, E (Antioxidant), Mineralstoffe wie Zink, Magnesium und Eisen, außerdem die wichtigen ungesättigten Fettsäuren, sowie weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Paranüsse sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Selen (Stimmungsaufheller und sehr wichtig für die Funktion der Schilddrüse!).

Achtung: Nicht an Hunde gefüttert werden sollten Macadamia-Nüsse und Bittermandeln, da sie Stoffe enthalten, die zu Vergiftungserscheinungen führen können.

Empfehlung: Man kann das Futter des Hundes gut aufwerten, indem man 2-3 mal wöchentlich eine Mischung z. B. aus Walnüssen, Paranüssen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Sesam erstellt, diese Mischung am besten mit einem Küchengerät klein vermahlt und je nach Größe des Hundes 1 TL – 1 EL zu einer Futterration gibt.

Gesunde Nahrungsmittel sind ein Kriterium

Solch gesunde Nahrungsmittel können die Fütterung deines Hundes aufwerten, sie stechen durch besonders günstig Nährstoffgehalte hervor. Trotzdem bilden sie natürlich nur einen Auszug der Möglichkeiten.

Am gesündesten für Hund und auch Mensch ist und bleibt natürlich eine abwechslungsreiche Zusammenstellung qualitativ hochwertiger, möglichst frischer und unverarbeiteter Nahrungsmittel.

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Über Anke Jobi 88 Artikel
Anke Jobi, 1967 geboren, wohnt im oberbergischen Land in der Nähe von Köln. Sie ist zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Buchautorin (Clean Feeding) und schreibt als freie Autorin für diverse Printmagazine.

13 Kommentare

    • Hallo Pit,

      das kannst du handhaben, wie dein Hund es gewöhnt ist vom Gemüse. Brokkoli kann man sehr gut roh füttern, man kann ihn aber auch schonend garen. Ich würde generell eher roh empfehlen, weil so die Begleitstoffe, wie z.B. Enzyme, im Gemüse erhalten bleiben.

      Liebe Grüße
      Anke

  1. Zu Brokkoli möchte ich noch folgende Info beifügen.
    Brokkoli enthält Isothiocyanat ein chemischer Stoff, der für Hunde in größere Menge giftig ist.

    Quelle: Brokkoli

    Der Giftstoff in Brokkoli ist Isothiocyanat, das den Verdauungstrakt schädigt. Jedoch muss dazu sagen, dass Brokkoli erst dann zu Beschwerden führt, wenn es mehr als zehn Prozent der Nahrung ausmacht. Mehr als 25 Prozent sind allerdings tödlich.
    https://scilogs.spektrum.de/die-sankore-schriften/menschliche-nahrungsmittel-die-giftig-f-r-hunde-sind/

    • Hallo liebe Marlene,

      na, das ist ja mal eine Panikmach-Seite! 😀
      Es ist so, Isothiocyanate sind grundsätzlich giftig in großen Mengen, sowohl für Hund als auch Mensch. Zu finden sind sie nicht nur in Brokkoli, sondern auch in Rotkohl, Weißkohl, Steckrüben, Spinat, Senfarten, Rettich, Kresse, Pfirsichen oder auch Birnen. Dann müsste man also allgemeine Warnhinweise aufführen (Am Gemüseregal? 😀 )

      Die Seite ist fehlerhaft, einige Informationen die dort stehen, stimmen schlicht nicht. Der Beitrag ist aber auch schon alt …

      Liebe Grüße
      Anke

  2. Hallo liebe Anke, dankeschön für diese vielen Infos. Ich habe eine Frage : Unser Ronni hatte letzte Woche eine OP und es wurden ihm rektal innen vier Divertikel weggeschnitten. Es waren waren wohl Überbleibsel aus Trockenfutterzeiten. Er hatte sich ja damals sehr gequält und bei jedem Gassi gepresst und gedrückt bis etwas rauskam, deshalb ja auch die Ernährungsumstellung auf Frischkost nach Deinen Vorschlägen seit Januar. Er hat die OP klasse weggesteckt,ich bau mit Kräutern, Fermentgetreide, selbstgemachtem Kefir und Symbiopet im Moment wieder auf und es geht ihm super, er hat nur zwei Tage nach der OP Metacam gebraucht, außer einer Antibio-Spritze während der OP auch keine weiteren Medis in der Richtung. Er hatte durch die 4 Zipfelchen im Darm immer wieder Kotverhalt und nur weichere Partien konnten passieren, deshalb auch immer wieder Appetitlosigkeit und Bauchgrummeln. Alle Untersuchungen in der Richtung waren o.B. …..und ist alles nun wieder gut. Ich möchte nun sein Bindegewebe aufbauen und habe von Silizium gelesen. Was kann ich noch tun ??? Die verflixten Dinger sollen ja nicht wiederkommen. Den Output halte ich mit Ballaststoffen und einer großen Portion verdünntem Kefir täglich geschmeidig und er ist wirklich bilderbuchreif und beschränkt sich mittlerweile auf 2 x täglich im Gegensatz zu 4-5 mal. ( so freut man sich über zwei Hundehäufchen ). Vielleicht kannst Du mir ausser Silizium noch ein anderes natürliches Mittel nennen, um präventiv dem Jungen etwas Gutes zu tun. Vielleicht habe ich aber auch einen Artikel auf Deiner Seite nicht gelesen.
    Herzlichen Dank von Erika und liebe Grüße ins wunderschöne Oberbergische.

    • Hallo liebe Erika,

      die Darmbakterien sind ja auch maßgeblich am Aufbau der Schleimhäute beteiligt, von daher denke ich, ihr seid mit einer intensiven Unterstützung der Darmbakterien sehr gut beraten. Dass ihr auf einem guten Weg seid, scheint sich ja auch zu zeigen 😀

      Ich würde ansonsten gar nicht viel machen, man kann ja auch schnell mal über das Ziel hinausschießen, indem man es übertreibt. Gründliche Unterstützung der Darmbakterien, gut Versorgung mit Nährstoffen, Leber nicht vergessen, das sind so die Pfeiler, denke ich und da seid ihr ja gut dran.

      Weiterhin gute Besserung!

      Liebe Grüße
      Anke

  3. Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Dann mache ich ja soweit alles richtig. Ich bin so froh, dass ich damals Deine Seite gefunden habe.
    Leber gibt es 5 x pro Woche, allerdings nur jeweils 2 % der Fleischmenge, da ich meistens Pferdemix ( Allergiker )gebe mit 70 % Muskelfleisch, 28 % div. und 2 % Leber. Das müßte eigentlich reichen.,
    Sonntagsgrüße aus Hersel
    Erika

  4. Hallo liebe Anke!
    Was für eine tolle Seite!
    Vielleicht kannst Du mir bei meinen Recherchen helfen. Meine Hündin hatte sich die Rute gebrochen, die Haut über den Bruch hatte sich zudem auch noch entzündet, so musste sie, auch wegen einer desaströsen Behandlung durch einen Tierarzt, fast 4 Wochen lang (!!) Antibiotika nehmen. Prompt bekam sie jetzt eine schlimme Bindehautentzündung und hatte einen Abzess an der Lefze und bekommt wieder für 7 Tage Antibiotikum, ein Teufelskreislauf. Was kann ich tun, um ihre Darmflora wieder ordentlich in Schuß zu bekommen, vielleicht ihre Schleimhäute irgendwie unterstützen, hast Du vielleicht einen Tipp für uns? Ist Kefir in diesem Fall genug? Gibt es vielleicht auch andere Lebensmittel, außer Kuhmilchprodukte?
    Viele Grüße
    Coco

  5. Hallo Anke
    Ich habe auch eine Frage…
    Ich habe meinen Hund bis vor kurzem gebadet. Leider waren die E’lyte und die Spurenelemente bei der Kontrolle etwas durcheinander. Ich habe mich entschieden sie wieder auf ein hochwertiges Trockenfutter umgestellt…
    Verträgt sie soweit gut allerdings ist der Kot in letzter Zeit etwas weicher. Und sie haart mehr .
    Kannst du mir da weiter helfen?
    Viele Grüsse
    Johanna

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